Hundewesen


!!! Schweißhundstationen !!!

im Umfeld des Rhein-Sieg-Kreises, die von der Oberen Jagdbehörde NRW für die Nachsuche auf Schalenwild anerkannt sind:
 

Holger Haas – Lohmar
Kern 45
53797 Lohmar
Tel.: 0178-7407130

 

Sascha Hirmer
Tüschenbonnen 19
53804 Much
Tel.: 0151 12029344

 

Franz Bongartz / Matthias Bongartz
53347 Alfter-Vollmerhofen
Tel. 02226 – 91 16 30 pr.
02226 – 90 69 40 dienstl.
0171 – 5 87 11 61 + 0173 – 7 47 88 67 Mob.

 

Michael Knitter
51491 Overath
Tel. 02263 – 80 90
0175 – 2 99 39 61 Mob.

 

Ulf Muuß
51766 Engelskirchen-Loope
0151 – 21 610 450 und 0152 – 54 76 66 37
02263 – 90 272 86 (privat)
02203 40 4710 (dienst)
http://www.schweisshundstation-engelskirchen.de


Seit vielen Jahren fördert der Landesjagdverband das Nachsuchenwesen in NRW. Bereits 1994 wurde im Landesjagdgesetz geregelt, dass die Obere Jagdbehörde Schweißhundstationen unter bestimmten Voraussetzungen anerkennt. Nur diese Führer sind berechtigt, auch dann die Nachsuche in ein benachbartes Revier fortzusetzen, wenn der dort zuständige Jagdausübungsberechtigte nicht erreicht werden kann.

Im Rhein-Sieg-Kreis und auch darüber hinaus sind die oben aufgeführten Schweißhundstationen seit mehr als 20 Jahren tätig. Die nötige Erfahrung von Führern und Hunden ist durch ein Minimum von ca. 50 Nachsuchen pro Jahr gewährleistet. Geführt werden Hannoversche Schweißhunde, Alpenländische Dachsbracken und Bayerische Gebirgsschweißhunde, die durch eine bestandene Vorprüfung ihre Qualifikation nachgewiesen haben. Im Rahmen des Anerkennungs- und Förderungsverfahrens muss die Leistungsfähigkeit jedes Jahr vom Schweißhundführer nachgewiesen werden, der auch an jährlich vom LJV angebotenen Fortbildungsseminaren teilnehmen muss.

Die Führer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet; über Beteiligte, Wildart sowie Grund und Ort der Nachsuche wird nicht gesprochen. Der Einsatz ist kostenlos, allenfalls die angefallenen Fahrtkosten sind zu erstatten.

Die Schweißhundführer stehen für Nachsuchen von angeschossenem und angefahrenem Wild, aber auch für Anschuss-Untersuchungen und Kontrollsuchen bei ungeklärten Schüssen zur Verfügung. Bei Verhinderung ist für ein Ersatzgespann gesorgt, bei mehreren Nachsuchen nach großen, revierübergreifenden Jagden organisieren sie auch bereits im Vorfeld den Einsatz einer genügenden Anzahl von Gespannen. Darüber hinaus sind sie nach Terminabsprache auch bereit, auf Anforderung von interessierten Hegeringen oder Jagdgebrauchshundevereinen usw. Anschuss-Seminare durchzuführen und Fachvorträge zu halten, bei denen den Jägern wertvolle Tipps für den praktischen Jagdbetrieb gegeben werden können.