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Letzte Änderung:
26. Apr 2017 08:43:48
 
 
 

Hundewesen


Anerkannte Schweißhundstationen für die Nachsuche auf Schalenwild, die im Bereich der Kreisjägerschaft Rhein-Sieg tätig sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Franz Bongartz, 53347 Alfter-Vollmerhoven
Tel.: 02226-911630 (privat) / 02226-906940 (dienstl.) / 0171-5871161 (Mobil)

Helmut Hilpisch, 57548, Kirchen-Wehbach
Tel.: 02741-8825 und 0170-3514894 (Mobil)
Eva Hüber / Hans-Peter Albert, 51427 Bergisch-Gladbach
Tel.: 02204-63963 und 0171-7707734 (Mobil)

Ulf Muuß, 51766 Engelskirchen-Loope
Tel: 02263-9027286 und 0151-21610450 (Mobil)

Georg Schneider, 53797 Lohmar-Höffen
Tel.: 02206-8643161 und 0172-2366259 (Mobil)

Walter Stein und Michael Knitter, 51766 Engelskirchen
Tel.: 02263-8090 und 0175-2993961 (Mobil)

Werner Stief, 57614 Woldert
Tel: 02684-3282 und 0171-9384330

Private Meute- und Schweißhundstation:

Richard Schneider, 51570 Windeck, Rieferatherstraße 2
Tel.: 02295-6184 (privat) und 0160-2718900 (Mobil)


Seit vielen Jahren fördert der Landesjagdverband das Nachsuchenwesen in NRW. Bereits 1994 wurde im Landesjagdgesetz geregelt, dass die Obere Jagdbehörde Schweißhundstationen unter bestimmten Voraussetzungen anerkennt. Nur diese Führer sind berechtigt, auch dann die Nachsuche in ein benachbartes Revier fortzusetzen, wenn der dort zuständige Jagdausübungsberechtigte nicht erreicht werden kann.

Im Rhein-Sieg-Kreis und auch darüber hinaus sind die oben aufgeführten Schweißhundstationen seit mehr als 20 Jahren tätig. Die nötige Erfahrung von Führern und Hunden ist durch ein Minimum von ca. 50 Nachsuchen pro Jahr gewährleistet. Geführt werden Hannoversche Schweißhunde, Alpenländische Dachsbracken und Bayerische Gebirgsschweißhunde, die durch eine bestandene Vorprüfung ihre Qualifikation nachgewiesen haben. Im Rahmen des Anerkennungs- und Förderungsverfahrens muss die Leistungsfähigkeit jedes Jahr vom Schweißhundführer nachgewiesen werden, der auch an jährlich vom LJV angebotenen Fortbildungsseminaren teilnehmen muss.

Die Führer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet; über Beteiligte, Wildart sowie Grund und Ort der Nachsuche wird nicht gesprochen. Der Einsatz ist kostenlos, allenfalls die angefallenen Fahrtkosten sind zu erstatten.

Die Schweißhundführer stehen für Nachsuchen von angeschossenem und angefahrenem Wild, aber auch für Anschuss-Untersuchungen und Kontrollsuchen bei ungeklärten Schüssen zur Verfügung. Bei Verhinderung ist für ein Ersatzgespann gesorgt, bei mehreren Nachsuchen nach großen, revierübergreifenden Jagden organisieren sie auch bereits im Vorfeld den Einsatz einer genügenden Anzahl von Gespannen. Darüber hinaus sind sie nach Terminabsprache auch bereit, auf Anforderung von interessierten Hegeringen oder Jagdgebrauchshundevereinen usw. Anschuss-Seminare durchzuführen und Fachvorträge zu halten, bei denen den Jägern wertvolle Tipps für den praktischen Jagdbetrieb gegeben werden können.

 

 
 

 
Hegering Windeck