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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 15. November 2017

 

 

 

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Managementpläne für invasive Arten auf dem Prüfstand

 

Jägerinnen und Jäger können bis zum 20. November den Entwurf der Managementpläne für invasive Arten auf einem Anhörungsportal im Internet kommentieren. Der DJV fordert zur regen Beteiligung auf: Möglichst viele Waidmänner und -frauen sollten Wissen einbringen.

 

14. November 2017, Berlin (DJV). Bis zum 20. November 2017 können Behörden, Verbände und anderen Interessensgruppen eine Stellungnahme zu den geplanten Managementplänen für invasive Arten unter www.anhoerungsportal.de abgeben. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat zu den Entwürfen der Management- und Maßnahmenblätter für jagdlich relevante Arten Nutria und Waschbär bereits Position bezogen und diese entsprechend begründet. Der DJV bittet Jäger, die geplanten Maßnahmen ebenfalls zu bewerten und bei Kritik möglichst nachvollziehbare Begründungen anzuführen.  

 

Laut DJV ist eine konsequente und wirkungsvolle Umsetzung der EU-Verordnung (EU-VO) ohne Jagd nicht möglich. Zur Eindämmung von in Deutschland bereits weit verbreiteter und etablierter Arten ist eine intensive Bejagung mit Schusswaffe und Fallen dringend geboten. Ein Fangen und Kastrieren von Tieren, wie dies derzeit in Hessen für den Waschbären diskutiert wird, ist praxisfern. Tierschutzverbände haben bereits im Sommer eine „Unfruchtbarmachung“ gefordert. Der DJV hält dies vor dem Hintergrund der starken Ausbreitung von Arten wie dem Waschbär für realitätsfern. „Diese Vorschläge mögen sich zwar eignen, um Spenden zu sammeln, sie helfen aber weder dem Tier- noch dem Artenschutz, weil sie keine praktikable Lösung darstellen“, sagt Professor Jürgen Ellenberger, DJV-Präsidiumsmitglied. Auch kastrierte Waschbären müssen fressen und ernähren sich von heimischen Arten, ohne Unterschied ob diese häufig oder stark gefährdet sind. Zudem verstößt das Freilassen einer invasiven Art  - nach der Kastration - gegen die EU-Verordnung.

 

Wenn Deutschland die Umsetzung der EU-Verordnung ernst meint, müssen kontraproduktive gesetzliche Regelungen schnellstmöglich abgebaut werden. Eine Schonzeit für den Waschbären von nahezu einem halben Jahr, wie dies beispielsweise in Baden-Württemberg und Hessen der Fall ist, dämmt den Erfolg der Umsetzung der EU-VO ein und nicht die Populationen dieser invasiven Art. Ebenso ist in diesem Kontext die Sinnhaftigkeit von Bejagungsverboten im Siedlungsgebiet und in Schutzgebieten zu hinterfragen. Mit Lebendfangfallen und Fallenmelder können in den genannten Arealen Raubsäugerbestände erfolgreich und störungsarm reduziert werden. Damit Jagd als effektives Managementinstrument flächendeckend zum Einsatz kommen kann, müssen laut DJV Nutria und Waschbär in allen Bundesländern in den Katalog der jagdbaren Arten und ganzjährig bejagt werden.  

 

Die auf der Unionsliste aufgeführten Arten wurden durch ein internationales Wissenschaftsgremium als invasiv bewertet. Einige deutsche Politiker und Naturschützer stellen trotzdem die negativen Auswirkungen des Waschbären auf heimische Ökosysteme in Frage. Dies ist aus Sicht des DJV nicht nachvollziehbar. Denn deutsche Waschbären unterscheiden sich in ihrer Ökologie nicht von ihren Artgenossen in anderen EU-Ländern. Eine Verharmlosung der Situation wird weder Arten- noch Tierschutz gerecht.
 

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"Erhaltungszustand des Wolfes in Mitteleuropa günstig"

 

Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert die Umweltministerkonferenz auf, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für das Wolfsmanagement zu berücksichtigen. Das BfN-Handlungskonzept zum Umgang mit auffälligen Wölfen sollte überarbeitet werden.

 

15. November 2017, Berlin (DJV). Anlässlich der kommenden Umweltministerkonferenz (UMK) unter Vorsitz des Landes Brandenburg fordert der Deutsche Jagdverband (DJV), neue wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich des Wolfsmanagements zu berücksichtigen. So empfiehlt der Genetiker Prof. Dr. Sven Herzog, TU Dresden, in einer gerade veröffentlichten Expertise, die Definitionen einer „Wolfspopulation“ zu vereinheitlichen und operational zu gestalten. Sowohl im Rahmen der Gesetz- und Verordnungsgebung als auch im Rahmen des praktischen Managements scheine es sinnvoll, die Definition aus klassischen populationsbiologischen Kriterien herzuleiten. So sei auch die Festlegung eines günstigen Erhaltungszustandes nur auf Ebene der gesamten Population sinnvoll. Auf dieser Ebene und unter Zugrundelegung der in der FFH-Richtlinie genannten Kriterien sei der Erhaltungszustand des Wolfes in Mitteleuropa als günstig zu bezeichnen.

 

Der DJV bekräftigt seine Kritik an dem vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorgelegten „Handlungskonzept zum Umgang mit auffälligen Wölfen“ (Link: http://bit.ly/2iUc8SE). Die Umweltminister sollten die Konferenz nutzen, um die Schwächen des Konzeptes zu benennen und praktikable Maßnahmen im Umgang mit auffälligen Wölfen einzufordern. Für Außenstehende drängt sich der Eindruck auf, dass der politische Handlungsdruck zum Thema Wolf in der UMK maßgeblich von der unterschiedlichen Betroffenheit der jeweiligen Bundesländer abhängt. Deshalb tun sich die Konferenzteilnehmer offensichtlich weiterhin schwer damit, pragmatische Lösungen zu finden. Der DJV mahnt eine ausgewogene Beschlussfassung an hinsichtlich den naturschutzfachlichen Verpflichtungen und der Akzeptanz in der Bevölkerung.

 

Vom 15. bis 17. November 2017 findet in Potsdam unter Vorsitz des Landes Brandenburg die 89. Umweltministerkonferenz statt. Sie wird sich unter anderem mit dem Umgang geschützter Tierarten wie Wolf und Biber beschäftigen. Mit besonderer Spannung erwartet wird der Bericht der länderoffenen Ad-Hoc-Arbeitsgruppe zum „Wolf“. Viermal hatten sich Amtschefs und Staatssekretäre getroffen und über das weitere Management des Wolfes und den Umgang mit „Problemwölfen“ beraten. Insider berichteten, dass weiterhin umfassender Beratungsbedarf bestehe. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus forderte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa vergangene Woche "schnellstmöglich einen rechtssicheren und bundeseinheitlichen Handlungsrahmen" im Umgang mit Wölfen, "die ein notorisch unerwünschtes Verhalten aufweisen". 

 

Die Studie gibt es hier zum Herunterladen: http://bit.ly/2hxky5N

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

 

 

vom 07. November 2017

 

 

 

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Mit Schalldämpfer-Erlaubnis geht die jagdpolitische Wende in NRW  weiter

 

Einsatz dient Gehörschutz von Jägern und Jagdhunden und ist ab sofort erlaubt – Knall bleibt aber hörbar

 

07. November 2017, Dortmund (LJV). Schalldämpfer sind für Jagdgewehre ab sofort in Nordrhein-Westfalen erlaubt. Der entsprechende Erlass des Innenministeriums an die Waffenbehörden findet die volle Unterstützung des Landesjagdverbandes. „Hier wird eine alte Forderung von uns endlich erfüllt“, sagte NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg, „damit geht die jagdpolitische Wende im Land weiter.“ Innenminister Herbert Reul und Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking hatten zuvor mitgeteilt, dass mit der Entscheidung das Gehör von Jägern und Jagdhunden geschützt werden soll.

In anderen Bundesländern gilt diese Regelung bereits. Mit Schalldämpfer wird der Schussknall um etwa 20 bis 30 Dezibel reduziert, bleibt aber deutlich hörbar. Für das Gehör der Jäger und ihrer Hunde bedeutet der Erlass nun auch in NRW praktizierten Arbeits- und Tierschutz. Die Sicherheit Dritter wird durch den Einsatz von Schalldämpfern bei der Jagdausübung aber nicht gefährdet. Denn auch für sie bleibt der Knall, anders als in vielen Filmen dargestellt, auf weite Entfernung gut zu hören.

 

Der Landesjagdverband weist darauf hin, dass auch künftig keinen Schalldämpfer einsetzen
muss, wer das nicht will oder kann. Nicht für jeden Waffentyp stehen Schalldämpfer zur Verfügung.

 

 

Verwertung und Zubereitung von Wildbret – Tipps und Tricks für leckere Schwarzwildgerichte

Ganztagsseminar in den Räumen der JAGDPARCOURS BUKE GMBH am 08. Dezember 2017

 

Wild ist ein ökologisches und hochwertiges Lebensmittel. Auch neben den Buchstaben von Gesetzen und Verordnungen gilt es eine Menge zu beachten, damit Ihr Wildessen zum Genuss wird.

 

In diesem Jahr beschäftigen wir uns am 08. Dezember intensiv mit dem Schwarzwild. Im Rahmen dieses Seminars wird Ihnen anschaulich gezeigt, welche Schritte sie beachten müssen, um aus einem fachgerecht erlegten Stück Schwarzwild eine leckere und schmackhafte Mahlzeit zubereiten zu können. Mit Dr. med. vet. Michael Schürmann und der Wildköchin Ina-Maria Klups konnten wir namhafte Praktiker gewinnen.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Landesjagdverbandes NRW.


Teilnahmegebühr: 50,- € inkl. Verpflegung

 

Anmelden können Sie sich hier:

Landesjagdverband NRW

Geschäftsstelle

Frau Martina Junge

Gabelsbergerstr. 2

44141 Dortmund

Tel.: 0 23 04 – 2 50 55 85     
Fax.: 0 23 04 – 9 78 96 10

E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de

 





!!! Jahresnadelschießen !!!

Am Samstag den 10. Juni 2017 fand das Jahresnadelschießen 2017 des Hegering Windeck in Altenkirchen auf dem Schießstand Johannistal statt.

Nachfolgend  die Ergebnisse:

Bester Schütze Kugel:  Michael Sirch
Bester Schütze Flinte:  Michael Sirch
Bester Schütze Kombination: Michael Sirch

Die Ehrenscheibe 2017 erhielt Ralf Bergmann.

Der Hegering Windeck gratuliert den Schützen zu Ihren Leistungen und bedankt sich gleichzeitig für die sehr gute Organisation bei unserem Schießwart Ralf Bergmann.

Für den Vorstand

Andreas Hasenbach
- Schriftführer-






!!! Die Schießtermine für 2017 stehen in der Rubrik "Termine" !!!
Bei Interesse wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten!



!!! Winterfuchsansitz 2017 !!!


Am 12. Februar 2017 trafen sich über 30 Jägerinnen und Jäger, sowie Freunde und Förderer des Hegerings Windeck an der Burg Mauel in aller Früh zum Streckelegen des vorangegangenen Fuchsansitzes.

Es konnte eine ordentliche Strecke präsentiert werden.

Fünf Rotröcke und eine Ringeltaube wurden gezählt!

Nachdem unser Hegeringleiter die Anwesenden begrüßt hatte, wurde die Strecke durch unsere Bläsergruppe verblasen.

Im Anschluss daran, bekamen die jeweiligen Jägerinnen und Jäger ihre Brüche überreicht und natürlich ein Waidmannsheil gewünscht.

Uns erwartete nun ein köstliches und sehr schön angerichtetes Frühstücksbuffet, welches von unserer Gastwirtin Mareike Köhl und ihrem Team serviert wurde.

An dieser Stelle, ein herzliches DANKESCHÖN liebe Mareike!

Es wurden noch die ein oder anderen Gespräche unter den Anwesenden geführt, die bis in den späten Vormittag gingen.

Alle waren sich einig, dass es ein sehr gelungener und erfolgreicher "Winterfuchsansitz 2017" war.

Wir hoffen, dass wir beim nächsten Mal eine ähnlich gute Strecke vorweisen können.


Bis dahin alles Gute und Waidmannsheil!

Der Vorstand